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Als Erdgas bezeichnet man ein farbloses und brennfähiges Naturgas. Der Hauptbestandteil von Erdgas ist das hoch entzündliche Methan. Benutzt wurde das Erdgas ca. schon vor 2000 Jahren in China während der Salzgewinnung. Dort wurde es dann zum Trocknungsprozess des Salzes benutzt. In der heutigen Zeit wird Erdgas als Energielieferant für Heizungsanlagen, Stromerzeugungsanlagen und als moderner Treibstoff für Fahrzeuge genutzt.

Entstehungsgeschichte von Erdgas und Erdöl

Die Entstehungsgeschichte des Erdgases ähnelt der Entstehung von Erdöl. In unterirdischen Lagerstätten befindet sich daher oft eine Kombination aus Erdgas und Erdöl.

Vor Jahrmillionen befanden sich auf der Erde Ozeane, die es heute nicht mehr gibt. In diesen Ozeanen sanken über Jahre hinweg große Massen an tierischen Kleinstlebewesen, Mikroorganismen, Plankton und Algen auf den Meeresgrund. Im Schlamm eingebettet, bewirkten chemische Prozesse die Bildung der fossilen Energieträger. Der Entstehungszeitraum des heute genutzten Erdgases liegt zwischen 15 bis 600 Millionen Jahren.

Erdgas aus organischen Stoffen

Erdgas entsteht auch als chemisches Folgeprodukt einer durch Bakterien erreichten Zersetzung von organischen Stoffen. Dieser Prozess erfolgt an Ort und Stelle; ohne eine Migration, d.h. ohne eine Wanderung des Gases nach Erreichen der organischen Reife vom Mutter- zum Speicher- oder Lagergestein. Diese Erdgaslager sind ca. vor ca. 20 Millionen Jahren entstanden und befinden sich beispielsweise in den Voralpen von Oberbayern und Oberösterreich. Geschichtlich als erster Erdgasfund in Europa wurde ein Vorkommen am Wiener Ostbahnhof im Jahr 1844 erwähnt.

Erdgas in Kohleflözen

Erdgas kann auch aus Kohleflözen gewonnen werden. Kohle verfügt über eine große Oberfläche und kann aus diesem Grund ca. das Siebenfache an Erdgas enthalten, als eine andere Lagerstätte. Umso tiefer sich das Kohleflöz befindet, desto höher sind die Umgebungstemperaturen sowie der Druck und damit auch die Erdgasmenge.

Erdgas-Lagerstätten

Bei den natürlichen Erdgas-Lagerstätten kommt es auf die Gesteinseigenschaft an. Im Muttergestein wandert das Erdgas durch die Gesteinsporen so weit nach oben, bis es an eine dichte und nicht gasdurchlässige Gesteinsschicht gelangt. Dort lagert sich das Gas - ähnlich einem Schwamm - in den Poren des Gesteins ab.

Wie wird Erdgas gewonnen ?

Um an das in der Lagerstätte befindliche Erdgas zu gelangen, werden Bohrungen vorgenommen. Dies gilt auch für die Förderung von Erdöl, bei der das Erdgas als Nebenprodukt mitgefördert wird. In der Lagerstätte steht das Erdgas unter einem hohen Druck, sodass es sich bei Öffnung des Erdgasfeldes von allein fördert. Das Bohren nach Erdgas erfolgt an Land und mittels Bohrinsel am Meeresgrund. An Land wird ca. zwischen 4 bis 10 Kilometer tief gebohrt, die Bohrungen im Meer können bis zu 3000 Metern Wassertiefe erreichen.

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